Geometrische Formen und Lesbarkeit
Ein Bullseye besteht aus konzentrischen Kreisen. Kreis, Quadrat und Raute bieten eine einzelne Kontur; ein Fadenkreuz markiert die Mitte ohne große gefüllte Fläche. Punktraster, Multi-dot und Multi-bull wiederholen getrennte Bezüge, während ein Raster die Position leichter ablesbar macht. Das sind geometrische Beschreibungen, keine Empfehlung für Disziplin oder Entfernung.
Mehr Elemente ergeben nicht automatisch ein besseres Blatt. Abstände und Linienstärken müssen lesbar bleiben.
Papierformate nach ISO 216
Die A-Reihe ist in ISO 216 festgelegt. Der Generator unterstützt A4 mit 210 × 297 mm, A3 mit 297 × 420 mm, A2 mit 420 × 594 mm, A1 mit 594 × 841 mm und A0 mit 841 × 1189 mm. Der Standard beschreibt Endformate von Papier, nicht das Format eines bestimmten Schießstands.
US Letter misst 215,9 × 279,4 mm und gehört nicht zur A-Reihe. Eigene Maße sind nur sinnvoll, wenn Papier und Drucker sie tatsächlich unterstützen.
Ausrichtung, Ränder und Druckbereich
Querformat vertauscht Breite und Höhe, ohne den Maßstab der Zeichnung zu ändern. Ränder bestimmen den vom Generator genutzten Bereich; die physisch bedruckbare Fläche hängt dagegen vom Drucker ab. Ein mäßiger Rand verhindert Abschneiden bei Geräten ohne randlosen Druck.
Mit 100 Prozent drucken
Optionen wie „An Seite anpassen“ oder „Verkleinern“ verändern sämtliche Maße. Für ein Millimeterdokument sind 100 Prozent oder Tatsächliche Größe zu wählen. Browser-Kopf- und Fußzeilen können Platz belegen und sollten im Druckdialog deaktiviert werden.
Die 100-mm-Linie und das 50 × 50-mm-Quadrat lassen sich nach dem Druck mit einem Lineal prüfen. Stimmen sie nicht, ist auch die übrige Geometrie nicht maßhaltig.
SVG, PDF und optionale Felder
SVG ist ein Vektorformat: Kreise und Linien bleiben durch Koordinaten statt durch eine feste Pixelauflösung definiert. Die SVG-Datei ist deshalb die Referenz. Ein PDF lässt sich über den Browserdruck erzeugen, muss aber ebenfalls auf den physischen Maßstab geprüft werden.
Titel, Name, Datum, Serie und Notizen sind optional. Der Generator arbeitet lokal und sendet diese Werte nicht an einen externen Dienst. Persönliche Daten sind nicht erforderlich.
Vor der Verwendung prüfen
Kontrolliere Vorschau, Ausrichtung und Ränder und miss anschließend die Referenzmarken. Kläre außerdem, ob der Schießstand Zieltyp und Papier akzeptiert. Der Generator berechnet keine Ballistik und fragt weder Waffenmodell noch Kaliber oder Munition ab.
Übersicht statt Überladung
Viele Markierungen machen ein Blatt nicht automatisch nützlicher. Für einen einzelnen Bezug genügen Kreis, Quadrat oder Raute. Multi-dot und Multi-bull schaffen getrennte Bereiche, ein Raster erleichtert die Positionsablesung. Zu dichte oder dunkle Linien können die Übersicht verschlechtern.
Maßgeblich bleiben die Regeln des Schießstands; er kann eigene Scheiben bereitstellen oder Papierarten beschränken.
Abschließende Dokumentkontrolle
Prüfe vor dem Druck Vorschau, Ausrichtung und Ränder. Miss danach beide physischen Referenzen. Eine deutliche Abweichung weist auf automatische Skalierung im Browser oder Druckertreiber hin.
Bewahre die SVG-Datei als Vektororiginal auf und kontrolliere, dass optionale Felder keine persönlichen Angaben enthalten, die du nicht weitergeben möchtest.